Begriff des Pomerium

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Weidmann, 1879
 

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Popular passages

Page 113 - Zusammenhang vor. Sie wich namentlich insofern von der späteren Darstellung ab. als danach Coriolanus nach der Katastrophe bei den Volskern als Verbannter lebt, bis in hohem Greisenalter dort der Tod ihn abruft. So erzählte der älteste römische Annalist, der Zeitgenosse Hannibals Q.
Page 456 - Aristokratie wollte, wie das bereits anderswo dargelegt worden ist8S), den Staat auf Italien beschränken und von Eroberungen im Ausland nichts wissen; auf Seiten der Opposition dagegen brach zwar entschieden und folgerichtig mit dem alten System erst Gaius Gracchus, aber verfolgte man doch von Haus aus gleichsam instinctmässig kühnere Pläne und weitere Ziele.
Page 456 - Karthagern einen verhältnissmässig günstigen Frieden gewährte, so ward Cato fünfzig Jahre hindurch nicht müde ihn und den Senat wegen dieser schwächlichen, wenn nicht landesverrätherischen Politik anzuklagen, bis er im hohen Greisenalter endlich durchdrang und die Vernichtung des Gemeinwesens der africanischen Phoeniker erreichte.
Page 8 - Larentia corpus in vulgus dabat pecu6 niamque emeruerat ex eo quaestu uberem. Ea testamento, ut in Antiatis Historia scriptum est, Romulum regem, ut quidam autem alii tradiderunt, 7 populum Romanum bonis suis heredem fecit.
Page 152 - Tendenzen der plebejischen Nobilität theils sich an das Patriciat anzuknüpfen, theils ihre politischen und socialen Bestrebungen historisch zu idealisiren. Wer in diesen Erzählungen nach einem sogenannten geschichtlichen Kern sucht, wird allerdings die NUSS taub finden; aber von der Grosse und dem Schwung der Zeit, die sie hervorbrachte, zeugt die Gewalt und der Adel dieser Dichtungen, insbesondere derjenigen von Coriolanus, die nicht erst Skakespeare geschaffen hat.
Page 456 - Kriege, die in rascher Folge die Römer zu Herren der drei Erdtheile machten, der asiatische; und in diesem waren es wieder wesentlich die Scipionen., die den Krieg führten und den •») EG l6, 800.
Page 118 - Planudes zurück : die Anekdote, dass Marcius aus der Beute von Corioli nur einen Kranz und ein Schlachtpferd, ferner einen Gefangenen, den er früher gekannt, angenommen habe (fr. 18, 1), stimmt mehrfach wörtlich überein, so dass kaum eine andere Möglichkeit übrig bleibt, als dass auch er ihn aus Dionysios entlehnt hat. d) Drei offenbar aus gleicher Quelle geflossene Erzählungen bei Valerius Maximus l, 8, 4. 4, 3, 4.
Page 334 - Diodors Angabe unter allen Um- . ständen bezogen werden; und in diesem ganzen Gebiet kann in jener Epoche, geschichtlich betrachtet, von römischer Symmachie überhaupt nicht die Rede sein, so dass es insofern ziemlich gleichgültig ist, ob man hier an Volsinii denkt, wie dies öfter geschehen ist, oder an eine transapenninische Stadt.
Page 139 - Zahl von 21 für die Epoche von 259 bis 367 d. St. fest, sondern es ist auch keinem Zweifel unterworfen, dass, seit nach Bezirken gestimmt ward, die Zahl derselben stets eine ungerade gewesen...
Page 238 - Consequenz die durch den Tod des Tolumnius berühmt gewordene Schlacht auf sein Amtsjahr zu bringen. Unzweifelhaft also liegt uns in der diodorischen Version die Fassung der älteren Annalen vor, welche nicht bloss Livius und Dionysios, sondern auch schon sämmtliche von Livius hier benutzte Autoren mit einer jüngeren durch und durch verfälschten vertauscht hatten; ganz wie bei den Fasten des J. 320 diejenige Angabe bei Diodor steht, welche Livius bei seinen Gewährsmännern Antias, Macer, Tubero...

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